2003 ging das Haus in das Immobilien-Sondervermögen des neu gebildeten städtischen Eigenbetriebs Kommunale Immobilien Jena (KIJ) über. Mit dem 2006 im Stadtrat beschlossenen Konzept unter Verwendung von Städtebauförder-, Denkmal- und KIJ-Eigenmitteln wurde die Grundlage zur Sanierung mit endgültiger Nutzungszuführung gelegt. Das Bauvorhaben begann 2007 und wurde 2009 abgeschlossen.
www.jena.de

Das Architekturbüro OTTO–ARCHITEKTEN–BDA hat sich im Bereich „Bauen im Bestand“ und der „Denkmalpflege“ spezialisiert. Das Gebäudeensemble wurde federführend von Herrn Otto geplant und während der Realisierung bauüberwachend geleitet. Das Projekt ist aufgrund seiner vorbildhaften Gestaltung mit einer Anerkennung im Rahmen der „architektouren 2009“ durch die Architektenkammer Thüringen ausgezeichnet worden. www.limotto.de
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie verwendete der irische Architekt und Künstler O`Brien das Thema Licht in wechselwirkender Beziehung von Innen und Außen durch den Einsatz sogenannter holografisch-optischer Elemente. Ruairi O´Brien konzipierte die Glasfassade des Gebäudes und prägte den Begriff "Stadtspeicher". www.ruairiobrien.de
Historische Bausubstanz trifft auf Glas und Sichtbeton und präsentiert sich als spannendes Gebäudeensemble. Auf der Grundlage dieses Entwurfs wurde die Planung der Innenarchitektur für die Tourist-Information Jena und die Räume der Wirtschaftsförderung übernommen. Die klaren geometrischen Formen des Entwurfs gehen „auf Tuchfühlung“ mit dem Gebäudeensemble. Durchgefärbtes Furnier in Silbergrau steht harmonisch kontrastierend zum Grau von Sichtbeton und Industrieestrich: Harmonie in der Farbe, Kontrast in der Wertigkeit. Das Maigrün der inneren Flächen sorgt für die nötige Lebendigkeit der Räume und trifft gelegentlich auf kräftiges Orange.